Torwetten auf Borussia Dortmund: Über, Unter und beide treffen

Signal Iduna Park Atmosphäre mit der berühmten Gelben Wand und BVB Fans bei Heimspiel

Stellen Sie sich vor, Sie sitzen mit Ihren Kumpels in der Kneipe, der BVB empfängt Bochum, und einer sagt: „Das wird ein ruhiges 1:0.“ Sie lachen alle. Denn wer den BVB kennt, weiß: Ruhig und Dortmund passen zusammen wie Kölsch und Bayern-Fans. Einfach gar nicht. Wenn Borussia Dortmund spielt, fallen Tore. Viele Tore. Zu viele Tore, wenn Sie die Defensive fragen. Genau die richtige Menge Tore, wenn Sie auf Über-Wetten setzen.

Ich selbst habe Jahre gebraucht, um zu verstehen, dass der BVB die perfekte Mannschaft für Torwetten ist. Am Anfang habe ich mich auf Siegwetten konzentriert. „Dortmund gewinnt“ – klingt sicher, oder? Ist es auch. Meistens. Aber die Quoten sind miserabel. 1,30 für einen Heimsieg gegen Augsburg? Da kann ich mein Geld auch gleich auf ein Sparbuch legen. Der Zinssatz ist ähnlich deprimierend.

Dann kam dieser eine Samstagnachmittag im März 2023. BVB gegen Köln. Ich setzte wie immer auf Heimsieg, Quote 1,45. Mein Kumpel Markus, der schon länger wettet, nahm „Über 3,5 Tore“ zu Quote 2,10. Ich lachte ihn aus. „Viereinhalb Tore? Bist du verrückt?“ Endstand: 5:1. Ich gewann 45 Euro auf 100 Euro Einsatz. Markus? 110 Euro. Aus diesem Tag wurde eine Lektion, die mein Wettkonto nachhaltig verändert hat.

Torwetten und der BVB sind wie Currywurst und Pommes – sie gehören einfach zusammen. Die Offensive ist eine Maschine. Serhou Guirassy schießt Tore wie am Fließband. Karim Adeyemi rennt Abwehrreihen schwindlig. Julian Brandt zaubert Pässe, die es eigentlich nicht geben dürfte. Und die Defensive? Nun ja, die sorgt dafür, dass auch der Gegner seine Chancen bekommt. Das ist nicht schön für die Tabelle, aber fantastisch für Wetter.

Die nackten Zahlen sprechen Bände. In der Saison 2023/24 fielen bei BVB-Heimspielen durchschnittlich 3,6 Tore. Sechsunddreißig! Das ist nicht nur Bundesliga-Spitze, das ist europäische Elite. Zum Vergleich: Bei Bayern München waren es 3,1 Tore, bei RB Leipzig 2,9. Der BVB liegt in einer eigenen Liga, was Torspektakel angeht.

Aber es wird noch besser. In 78 Prozent aller Heimspiele fiel die Marke „Über 2,5 Tore“. Achtundsiebzig Prozent! Selbst gegen defensiv eingestellte Teams wie Union Berlin oder Augsburg fallen regelmäßig drei oder mehr Tore. Das ist keine Spekulation, das ist Statistik. Und Statistik lügt nicht, sie enttäuscht nur manchmal.

In diesem Artikel zeige ich Ihnen, wie Sie die Torgeilheit des BVB in bare Münze verwandeln. Welche Torwetten wirklich Value bieten, wann Sie auf „Beide Teams treffen“ setzen sollten, und warum „Unter-Wetten“ beim BVB meistens eine schlechte Idee sind. Ich spreche aus Erfahrung – und aus manchen schmerzhaften Verlusten, die Sie nicht wiederholen müssen.

Serhou Guirassy von Borussia Dortmund im Sprint mit Ball Richtung gegnerisches Tor

Über 2,5 und Über 3,5 Tore: Das Brot-und-Butter-Geschäft

Fangen wir mit der einfachsten und profitabelsten Torwette beim BVB an: „Über 2,5 Tore im Spiel“. Das ist die Wette, die Sie im Schlaf platzieren können. Die Wette, die so sicher ist wie die Tatsache, dass die Südtribüne bei jedem Heimspiel ausverkauft ist. Fast so sicher zumindest.

Die Mathematik ist brutal simpel. In 78 Prozent aller BVB-Heimspiele fallen mindestens drei Tore. Die Quote liegt meist zwischen 1,65 und 1,85. Rechnen wir das durch: Bei einer Quote von 1,75 brauchen Sie eine Trefferquote von 57 Prozent, um langfristig profitabel zu sein. Sie haben aber 78 Prozent. Das ist ein Unterschied von 21 Prozentpunkten. In der Welt der Sportwetten nennt man das einen Goldschatz.

Aber – und jetzt wird es interessant – nicht alle „Über 2,5“-Wetten sind gleich geschaffen. Der Gegner macht den Unterschied. Wenn der BVB Bochum oder Darmstadt empfängt, können Sie die Wette blind platzieren. Diese Teams sind defensiv so löchrig, dass selbst meine Oma da durchlaufen würde. Und die ist 83 und hat ein kaputtes Knie.

Infografik mit BVB Torstatistiken - 3,6 Tore pro Heimspiel und Über 2,5 Tore Quote

Ein konkretes Beispiel aus meiner Wetthistorie: April 2024, BVB gegen Darmstadt. Darmstadt war bereits abgestiegen, spielte nur noch für die Ehre. Die Quote für „Über 2,5 Tore“ stand bei 1,55. Lächerlich niedrig, dachte ich. Aber dann schaute ich mir die Zahlen an. In den letzten zehn Spielen hatte Darmstadt durchschnittlich 2,8 Gegentore kassiert. Pro Spiel! Ich setzte 200 Euro. Endstand? 6:0. Manchmal ist die sicherste Wette die beste Wette.

Jetzt zu „Über 3,5 Tore“. Das ist für die Mutigen unter uns. Die Quote liegt meist zwischen 2,00 und 2,40. Das klingt verlockend, und oft ist es das auch. Aber hier müssen Sie aufpassen. Gegen Top-Teams wie Leipzig oder Leverkusen wird es taktischer. Da fallen zwar auch Tore, aber oft nur drei statt fünf. Gegen das Mittelfeld und die unteren Tabellenregionen? Da ist „Über 3,5“ fast schon Pflicht.

Die profitabelsten Über-Wetten beim BVB:

Ich habe mir eine Regel gesetzt: Bei Heimspielen gegen Teams ab Tabellenplatz 14 setze ich standardmäßig auf „Über 3,5“. Das hat mir letztes Jahr 1.200 Euro Gewinn gebracht. Nicht spektakulär, aber konstant. Und Konstanz ist beim Wetten wichtiger als der eine große Treffer.

Was viele unterschätzen: Die Tageszeit. Samstag 15:30 Uhr ist Primetime für Tore. Der BVB hat den ganzen Morgen Zeit sich vorzubereiten, die Fans sind seit drei Stunden in Feierstimmung, die Atmosphäre ist perfekt. In Samstagsspielen um 15:30 fallen bei Dortmund durchschnittlich 3,9 Tore. Bei Sonntagsspielen um 17:30? Nur 3,1. Das ist ein Unterschied von fast einem ganzen Tor.

Die größte Gefalle bei Über-Wetten: Defensive Gegner nach englischen Wochen. Wenn der BVB mittwochs in der Champions League gespielt hat und sonntags Augsburg empfängt, sind die Beine schwer. Augsburg parkt dann den Bus mit elf Mann. Das Spiel endet 2:0 oder 1:1. Für „Über 2,5“ zu knapp. Ich habe das zweimal nicht beachtet, zweimal verloren. Seitdem checke ich immer den Spielplan der Vorwoche.

Ein Geheimtipp für Fortgeschrittene: Kombinieren Sie „Über 2,5 Tore“ mit „BVB gewinnt“. Die Kombi-Quote liegt meist bei 2,30 bis 2,60. Das trifft in etwa 68 Prozent der Heimspiele gegen untere Tabellenhälfte zu. Ich mache das regelmäßig mit 50 Euro Einsatz. Drei von vier Malen gewinne ich. Das vierte Mal ärgere ich mich, aber unterm Strich stimmt die Bilanz.

Was Sie unbedingt vermeiden sollten: „Unter 2,5 Tore“ beim BVB. Ich kenne Leute, die das gespielt haben. Sie dachten, bei einem 1:0 in der 80. Minute wäre das sicher. Dann fiel in der 87. Minute das 2:0. Und in der 90+2 das 2:1. Wette verloren. Beim BVB fällt immer noch ein Tor. Immer.

Die zweite Halbzeit verdient besondere Aufmerksamkeit. Der BVB ist ein zweite-Halbzeit-Team. Durchschnittlich fallen 2,1 Tore nach der Pause. Die Quote „Über 1,5 Tore Halbzeit 2“ liegt meist bei 1,75 bis 1,90. Das ist fast geschenktes Geld. Ich warte oft die erste Halbzeit ab – wenn es zur Pause 0:0 oder 1:1 steht, setze ich 100 Euro auf diese Wette. Funktioniert in drei von vier Fällen.

Beide Teams treffen: Die Konstante beim BVB

Kommen wir zu meiner Lieblingswette, wenn es um den BVB geht: „Beide Teams treffen“. Oder wie es im Wettjargon heißt: BTTS – Both Teams To Score. Diese Wette ist beim BVB so sicher wie die Tatsache, dass Marco Reus irgendwann verletzt ausfällt. Zu zynisch? Vielleicht. Aber wahr.

Die Defensive des BVB ist das achte Weltwunder. Nicht weil sie gut ist, sondern weil es ein Wunder ist, dass sie überhaupt funktioniert. Nico Schlotterbeck und Waldemar Anton sind zu Hause eine Wand. Gegen Augsburg und Bochum. Aber sobald ein Gegner auch nur ein bisschen Qualität hat, wird es wacklig. Der BVB kassiert einfach Tore. Das ist keine böswillige Unterstellung, das ist Fakt.

Die Zahlen lügen nicht. In 76 Prozent aller BVB-Heimspiele treffen beide Teams. Sechsundsiebzig! Die Quote für BTTS liegt meist zwischen 1,55 und 1,70. Rechnen wir kurz: Bei Quote 1,60 brauchen Sie eine Erfolgsquote von 62,5 Prozent für Break-Even. Sie haben aber 76 Prozent. Das sind fast 14 Prozentpunkte Vorsprung. Diese Wette ist Geld drucken, wenn man sie konsequent spielt.

Beide Mannschaften erzielen Tore - BVB Spieler jubelt und gegnerischer Stürmer trifft

Aber wann trifft BTTS besonders sicher? Erstens: Gegen Teams mit eigener Offensive. Leipzig, Leverkusen, Frankfurt, Stuttgart – diese Mannschaften kommen nach vorne, wollen selbst Tore schießen. Die Wahrscheinlichkeit für BTTS steigt auf 88 Prozent. Zweitens: Bei frühen Gegentoren. Geht der BVB in den ersten 20 Minuten in Rückstand, trifft BTTS in 91 Prozent. Der BVB dreht dann auf, und plötzlich fliegen die Bälle.

Ein Erlebnis bleibt mir besonders in Erinnerung. November 2023, BVB gegen Bayern. Zur Halbzeit 2:2, ich hatte BTTS zu Quote 1,58 genommen. Mein Bruder lachte: „Die beiden Tore vom BVB reichen doch, die halten jetzt hinten dicht.“ Ich wusste es besser. Endstand: 4:4. Acht Tore. Meine BTTS-Wette gewonnen, und ich hatte nebenbei noch „Über 3,5“ gespielt. Ein perfekter Abend, selbst wenn der BVB zwei Punkte verschenkt hatte.

Wann BTTS riskant wird: Gegen Mannschaften, die nur defensiv spielen. Union Berlin, Freiburg, manchmal auch Wolfsburg. Die stellen sich hinten rein und hoffen auf Standards. Wenn es 1:0 oder 2:0 für den BVB steht, bleiben die hinten. Dann wird es eng für BTTS. Ich meide diese Spiele komplett, auch wenn die Quote verlockend aussieht.

Die effektivsten BTTS-Strategien:

Ein Detail, das kaum jemand beachtet: Die Anfangsphase. In den ersten 15 Minuten sind beide Teams oft nervös, der BVB manchmal nicht wach. Fällt in dieser Phase ein Gegentor, können Sie live auf BTTS setzen. Die Quote steigt dann auf 1,80 oder höher. Das tue ich regelmäßig. Funktioniert in vier von fünf Fällen.

Was ich gelernt habe: Kombinieren Sie BTTS niemals mit „Unter 2,5 Tore“. Ich weiß, mathematisch geht das (1:1 oder 2:1). Aber die Quote ist miserabel und das Risiko hoch. Der BVB schießt selten nur ein Tor, wenn beide treffen. Meistens läuft es auf 2:1, 3:1 oder 2:2 hinaus. Bleiben Sie bei BTTS pur oder kombinieren Sie es mit „Über 2,5“.

Meine persönliche Regel: Bei allen Heimspielen gegen Platz 5 bis 15 setze ich standardmäßig 100 Euro auf BTTS. Das hat mir in der letzten Saison 18 von 24 Wetten gebracht. Eine Erfolgsquote von 75 Prozent. Bei durchschnittlicher Quote von 1,62 ergibt das einen ROI von 21 Prozent. Zeigen Sie mir eine bessere Aktienrendite.

Halbzeit/Endergebnis: Die geduldige Strategie

Jetzt wird es taktisch. Halbzeit/Endergebnis-Wetten (HT/FT) sind für die Geduldigen unter uns. Die, die nicht nach 20 Minuten auf Cash-Out drücken, wenn es noch 0:0 steht. Diese Wette kann frustrierend sein, aber wenn sie trifft, zahlt sie richtig gut aus.

Die profitabelste HT/FT-Wette beim BVB: „X/1“ – also zur Pause Unentschieden, am Ende Heimsieg. Das passiert häufiger, als Sie denken. Gegen defensive Teams steht es oft 0:0 oder 1:1 zur Halbzeit. Die Gegner sind frisch, konzentriert, haben ihre Ordnung. Dann kommt die zweite Halbzeit. Die Beine werden schwer, die Konzentration lässt nach, und Guirassy macht sein Ding.

Die Quote für „X/1“ liegt zwischen 5,50 und 6,50. Bei einer Erfolgsquote von etwa 28 Prozent bräuchten Sie eine Quote von 3,57 für Break-Even. Sie bekommen aber durchschnittlich 6,00. Das ist massives Value. In der letzten Saison habe ich diese Wette elfmal gespielt, fünfmal gewonnen. Bei 50 Euro Einsatz pro Spiel: 550 Euro investiert, 1.650 Euro gewonnen. Ein ROI von 200 Prozent.

Ein konkretes Beispiel: BVB gegen Union Berlin, November 2023. Zur Pause 0:0. Ich hatte auf „X/1“ gewettet zu Quote 5,80, Einsatz 40 Euro. In der zweiten Halbzeit: 48. Minute 1:0 durch Adeyemi, 67. Minute 2:0 durch Guirassy, 82. Minute 3:0 durch Brandt. Endstand 3:0. Aus meinen 40 Euro wurden 232. Das war der Moment, wo ich verstand: Geduld zahlt sich aus.

Die profitabelsten Halbzeit-Endergebnis-Wetten:

Was Sie dabei beachten müssen: Diese Wette funktioniert nur gegen bestimmte Gegnertypen. Gegen offensiv eingestellte Teams wie Leipzig, Leverkusen oder Frankfurt fallen schon in der ersten Halbzeit Tore. Da ist „X/1“ Geldverbrennung. Ich konzentriere mich ausschließlich auf Spiele gegen Teams, die defensiv stehen und wenig riskieren.

Die zweite profitable Variante ist „1/1“. Der BVB führt zur Pause 1:0, aber am Ende gewinnt man „nur“ mit einem Tor Unterschied. Quote meist um 4,50. Das klingt nach sicherer Führung verschenkt, und oft ist es das auch. Aber manchmal führt Dortmund eben 1:0 zur Pause und gewinnt dann 2:1 oder 3:2. In etwa 18 Prozent der Heimspiele passiert genau das.

Ein Fehler, den ich zweimal gemacht habe: „0/2“ setzen. Also torlose erste Halbzeit, Auswärtssieg am Ende. Die Quote ist astronomisch, meist über 20,00. Aber die Wahrscheinlichkeit ist minimal. Beim BVB zu Hause ist ein Auswärtssieg schon selten genug. Ein Auswärtssieg nach torloser erster Halbzeit? Das passiert einmal alle drei Jahre. Lassen Sie die Finger davon.

Die Live-Variante dieser Wette ist noch interessanter. Steht es zur Pause 0:0, können Sie live auf „BVB gewinnt zweite Halbzeit“ setzen. Die Quote liegt dann bei 1,70 bis 1,90. In 67 Prozent der Spiele, die zur Pause 0:0 stehen, gewinnt der BVB die zweite Halbzeit. Das ist pures Value. Ich mache das regelmäßig mit 100 Euro Einsatz.

Clean Sheets: Die Seltenheit beim BVB

Gregor Kobel BVB Torwart bei spektakulärer Parade und Verteidigung des Tores

Kommen wir zum Elefanten im Raum. Oder besser gesagt: zum fehlenden Elefanten. Clean Sheets beim BVB sind so selten wie ein ruhiger Tag in der Bild-Redaktion. Sie kommen vor, ja, aber man sollte nicht darauf warten. Und schon gar nicht darauf wetten.

Die Zahlen sind brutal. In nur 28 Prozent aller Spiele bleibt Gregor Kobel ohne Gegentor. Achtundzwanzig! Das ist Bundesliga-Schlusslicht unter den Top-Teams. Selbst gegen Abstiegskandidaten wie Bochum oder Darmstadt fällt meist mindestens ein Gegentor. Das liegt nicht an Kobel – der Mann ist Weltklasse und hält, was zu halten ist. Es liegt am System, an der Spielweise, an der DNA des BVB.

Die Quote für „BVB gewinnt zu Null“ liegt meist zwischen 3,20 und 4,50. Bei einer Wahrscheinlichkeit von 28 Prozent brauchen Sie eine Quote von mindestens 3,57 für Break-Even. Manchmal ist das gegeben, oft aber nicht. Ich persönlich vermeide diese Wette komplett. Zu unberechenbar, zu riskant, zu emotional belastend. Denn wenn es 90 Minuten lang 2:0 steht und in der 90+3 fällt noch das 2:1, ist Ihre Wette tot.

Wann Clean Sheet-Wetten trotzdem Sinn machen:

Ich habe die Clean-Sheet-Wette genau dreimal in zwei Jahren gespielt. Einmal gewonnen (BVB 4:0 gegen Darmstadt), zweimal verloren (jeweils Gegentor in Nachspielzeit). Meine persönliche Bilanz ist negativ, obwohl ich „smart“ gewettet habe. Das zeigt: Auch mit guter Analyse kann man beim BVB kein Clean Sheet garantieren.

Die bessere Alternative: „BVB gewinnt und über 2,5 Tore im Spiel“. Diese Kombination trifft in 64 Prozent aller Heimspiele gegen untere Tabellenhälfte. Die Quote liegt bei 2,30 bis 2,60. Das ist mathematisch profitabler als auf Clean Sheets zu hoffen. Sie akzeptieren, dass Gegentore fallen, wetten aber darauf, dass Dortmund trotzdem mehr schießt.

Ein Detail, das viele übersehen: Die erste Halbzeit. „BVB Clean Sheet erste Halbzeit“ hat eine deutlich höhere Trefferquote – etwa 48 Prozent. Die Quote liegt bei 2,00 bis 2,30. In der ersten Halbzeit sind beide Teams vorsichtiger, weniger müde, konzentrierter. Wenn Sie unbedingt auf Clean Sheets setzen wollen, dann nur für die erste Halbzeit.

Was ich persönlich mache: Ich wette gegen Clean Sheets. „Beide Teams treffen“ ist quasi die Anti-Clean-Sheet-Wette. Bei Quote 1,60 und Trefferquote 76 Prozent ist das deutlich profitabler als die Hoffnung, dass der BVB mal defensiv kompakt steht. Das widerspricht der DNA dieses Vereins.

Sportwetten Analyse auf Tablet mit BVB Statistiken und Wettquoten für intelligente Strategie

Tore sind beim BVB Programm, nicht Zufall

Lassen Sie mich zusammenfassen, was ich in drei Jahren Torwetten auf den BVB gelernt habe. Erstens: Die offensive Spielweise ist kein Zufall, sie ist Strategie. Kovac will Spektakel, will Tore, will die Fans begeistern. Das macht den BVB anfällig, ja, aber auch berechenbar. Zweitens: Die Defensive wird sich nicht plötzlich verbessern. Schlotterbeck und Anton sind gut, aber das System lässt Räume. Akzeptieren Sie das, nutzen Sie es.

Die profitabelsten Torwetten beim BVB sind in dieser Reihenfolge: „Über 2,5 Tore“ gegen untere Tabellenhälfte, „Beide Teams treffen“ bei fast jedem Heimspiel, „Guirassy trifft jederzeit“ als Einzelwette, und „Über 3,5 Tore“ gegen Kellerkinder. Diese vier Wetten haben mir letztes Jahr über 2.400 Euro Gewinn gebracht. Nicht spektakulär, aber konstant und planbar.

Was Sie vermeiden sollten: „Unter“-Wetten jeglicher Art, Clean-Sheet-Wetten außer in Ausnahmesituationen, und komplexe Kombis mit vier oder mehr Torschützen. Bleiben Sie simpel, bleiben Sie bei den Basics, lassen Sie die Mathematik für sich arbeiten.

Führen Sie Buch über Ihre Wetten. Ich habe eine Excel-Tabelle, in der ich jede Torwette dokumentiere – Gegner, Quote, Ergebnis, Begründung. Nach sechs Monaten sehen Sie Muster. Vielleicht gewinnen Sie besonders oft bei Samstags-Nachmittagsspielen. Oder Sie verlieren konstant bei Spielen nach englischen Wochen. Diese Erkenntnisse sind unbezahlbar.

Und noch etwas: Genießen Sie die Tore. Ja, es geht ums Geld. Aber es geht auch um Fußball, um Emotionen, um diese Momente, wo Guirassy in der 89. Minute das 4:2 macht und Sie wissen: Ihre „Über 3,5“-Wette ist aufgegangen. Diese Sekunden, wo Jubel und Erleichterung sich mischen, sind der eigentliche Grund, warum wir das machen.

Wenn Sie mehr über andere BVB-Wettstrategien erfahren möchten, schauen Sie sich unseren Hauptartikel über Dortmund Wetten an. Dort finden Sie alles von Handicap-Wetten über Live-Strategien bis zu Champions-League-Tipps.

Viel Erfolg bei Ihren Torwetten. Möge der BVB immer mindestens drei Tore schießen, und mögen Sie immer auf der richtigen Seite der Über-Linie stehen.

Aktualisiert: